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Der Dom
Die wichtigste Kirche ist der Dom der Maria Himmelfahrt oder…
 Der Dom


…der Dom, wie ihn die Einheimischen einfach nennen. Der Kenner verbindet hiermit direkt zwei Assoziationen: die eine steht in Verbindung mit dem Eidschwur des englischen Königs Richard Löwenherz, die andere mit den Reichtümern, die vom Dom beherbergt werden, Spiegelbild der örtlichen Goldschmiedekunst des 11. bis 18. Jahrhunderts und der Kunstschätze der Republik. Die Einwohner von Dubrovnik waren sich dessen bewusst und waren außerdem weise, misstrauisch und umsichtig. Daher sicherten sie den Schatz mit drei Schlüsseln. Einen verwahrte der Rektor, den anderen der Bischof und den dritten der Sekretär der Republik, aber nur wenn man alle drei Schlüssel auf einmal herumdrehte, öffnete sich die Tür der Schatzkammer für die Besucher.

Der alte romanische Dom, der zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert gebaut wurde, befand sich an derselben Stelle wie der heutige und verdankte seine Erbauung größtenteils dem englischen König Richard Löwenherz. 1192, auf dem Rückweg vom dritten Kreuzzug überlebte er knapp einen Schiffbruch vor der Insel Lokrum. Er beschloss, der Stadt, in der er wieder festen Boden betreten hatte, Golddukaten zu schenken, damit eine große Kirche gebaut werde. Diese romanische Basilika mit einer Kuppel wurde beim großen Erdbeben von 1667 komplett zerstört

In dieser tragischen Zeit für Dubrovnik wollte es das Glück, dass Stjepan Gradić im Vatikan als Kustos und später als Rektor der Vatikanischen Bibliothek arbeitete. Er war ein herausragender Historiker, Philosoph, Poet und Diplomat und stärkte seinen Einfluss indem er Hilfen für seine Geburtsstadt sammelte.

Er erreichte, dass der berühmte italienische Architekt Andrea Buffalini nach Dubrovnik kam und ihm den Wunsch erfüllte, den Dom nach zeitgenössischen Vorstellungen im barocken Stil zu errichten. Seinen Plänen folgend, errichtete der Architekt Paolo Andreotti ab 1672 den Dom. Die Bauphase dauerte lang und wurde unter der Leitung vieler Bauherren durchgeführt. 1713 beendete der ortsansässige Baumeister Ilija Katičić den Bau. Die Kirche besteht aus drei Schiffen mit einer Kuppel. Es gibt zahlreiche Altäre mit spätbarocken Verzierungen. Besonders faszinierend sind die Verzierung des großen Tizian und seiner Gehilfen (der Flügelaltar mit Mariä Himmelfahrt aus dem 16. Jahrhundert) hinter dem Hauptaltar, sowie die Madonna della Seggiola von Rafaello, die Flucht nach Ägypten des italienischen Malers Savoldo, ect.

Der Dom von Dubrovnik ist nicht nur ein wunderbares Beispiel für die reiche Geschichte und Kunst von Dubrovnik, sondern auch ein wichtiges archäologisches Monument, das viele Fragen über das Dubrivnik des ersten Jahrtausends aufwirft.Während der Restaurierungsarbeiten von 1979, nach einem Erdbeben, haben Archäologen die Reste einer anderen Kirche gefunden, noch älter als die romanische. Sie wird auf das 7. Jahrhundert datiert und liefert damit Beweise, dass Dubrovnik schon damals eine städtische Ansiedlung war. Das bedeutet, dass die Stadt schon länger besteht, als bisher gedacht.





   
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