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Franziskanermuseum
Ein herrliches romanisch-gotisches Kloster mit wertvollen Kunstgegenständen.
Franziskanermuseum
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Das erste Dokument, in dem die Franziskanermönche von Dubrovnik erwähnt werden, stammt von 1235 und bezieht sich auf das St. Thomas-Kloster im Pile-Viertel, das 1317 als Kriegserklärung gegen den serbischen König Uroš II. Milutin zerstört wurde. In diesem Jahr wurde vermutlich das gegenwärtige Kloster innerhalb der Stad, nahe des Pila-Tors, erbaut. Es wurde im 17. Jahrhundert um eine Klosterbibliothek und 1896 um ein Priesterseminar erweitert. Die Kirche wurde nach dem Erdbeben vom 6. April 1667 im barocken Stil renoviert.

Das Kloster zählt zu den größten und eindrucksvollsten Franziskanerklöstern der Welt. Es verfügt über zwei Kreuzgänge, den oberen (im Stil der Renaissance mit Kreuzrippengewölbe und Spitzbögen) und den unteren( im romanisch-gotischen Stil mit dekorierten Säulen, einer Rosette und Kapitellen in geometrischen, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Formen) mit Bögen und einem Korridor. Mihoje Brajkov von Bar (erste Hälfte des 13. Jahrhunderts) erschuf diesen Kreuzgang, der als eines der schönsten romanisch-gotischen Werke der Gegend gilt.

Der Kreuzgang verfügt über 120 Säulen und12 massive Pilaster. Fresken von 1860 stellen Szenen aus dem Leben des St. Franziskus dar. An der Wand des Kreuzgangs befindet sich der reliefgeschmückte Sarkophag von M. Gučetić aus dem 14. Jahrhundert. Den Mittelpunkt des Gangs bildet ein Brunnen mit der Figur des St. Franziskus. In einem anderen Teil des Franziskanerklosters befindet sich ein Inventar von Objekten der alten Franziskanerapotheke (Mala Braća) von 1317. Die Einrichtung der Apotheke aus dem 16. Jahrhundert sowie Behältnisse aus Siena und Florenz aus dem 15. und 16. Jahrhundert sind sehr gut erhalten. Hier befinden sich außerdem verschiedene Pressen, Mörser und Apparate zum Destillieren von Wasser aus dem 14. Jahrhundert, Rezepte zur Herstellung von Medikamenten, Präzisionswaagen und vieles mehr.
In der Klosterbibliothek befinden sich bis heute wertvolle Manuskripte und Choräle, ebenso wie Gemälde unbekannter Künstler, eine Reliquie des Kopfes von St. Ursula aus dem 14. Jahrhundert und eine Sammlung von Votivschmuck.




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Öffnungszeiten im Winter:
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